B wie Bondage

B wie Bondage

Balak

Ein künstlicher Penis aus Holz und Wachs, der in Borneo von Frauen zur Selbstbefriedigung benutzt wird.

Basir

Kultische Transvestiten bei den Dajaken in Borneo. Sie wurden von frühester Kindheit an als Mädchen erzogen und dienten als rituelle Päderasten.

Braut

Im heutigen Sprachgebrauch das unverheiratete Mädchen während der Zeitspanne zwischen der Verlobung und der Hochzeit. Die frühere Bedeutung war, dass die Eheschließung bereits durch die Verlobung und den in der Verlobungsnacht ausgeübten Beischlaf vollzogen war.

Beschneidung

Entfernung der Vorhaut. In vielen Gesellschaften werden Männer beschnitten, teils aus religiösen Gründen, teils weil man die Beschneidung als eine hygienische Maßnahme ansieht. Die Beschneidung hat keinen Einfluss auf das Sexualleben eines Mannes.

Bondage

Das Fesseln oder Anketten des Partners ist Bestandteil einer sadomasochistischen Inszenierung. Der Partner lässt sich in eine wehrlose Situation bringen und der andere fügt ihm - sofern gewünscht - Schmerz zu. Daraus ergibt sich für beide der sexuelle Reiz.

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Busen

Für die Frau das wichtigste Attribut ihrer Weiblichkeit. Für die meisten Männer ist der Busen das Sexsymbol schlechthin. Der Anblick übt eine sexuelle Signalwirkung aus. Für manche Männer sind daher Frauen mit einem grossen, prallen Busen besonders begehrenswert.

Bonjour-Tropfen

Ein oft am frühen morgen von jungen Männern abgesondertes wasserklares Sekret, das aus den Cowperschen Drüsen stammt und die Harnröhrenschleimhaut auf den Samenerguss vorbereiten soll. Auslösend sollen dafür erotische Träume sein.

Blinde Raae

Reizstäbchen, die in den Penis eingesetzt werden, um beim Koitus der Frau größere Lust zu bereiten. Verbreitet in Borneo, Celebes und dem malaiischen Archipel

Bully

Im englischen Volksmund des 18. und 19. Jahrhunderts der Zuhälter. Der Bully war gleichzeitig Dieb und ermordete manchmal einen Freier, der allzu viel Geld mit sich herumtrug. Die Skelette ermordeter Freier sind in vielen Londoner Bordellen dieses Zeitalters gefunden worden.

Bona Dea

Es ist die römische Schutzpatronin der lesbischen Liebe. Ihr Kult zog auch viele männliche Transvestiten an . Der Begriff kommt übrigens aus dem lateinischen und heißt soviel wie gute Göttin.

Bilderschändung

Eine sublimierte, sadistisch überlagerte Form des Fetischismus. Die Bilderschänder behandeln ihre Liebesobjekte wie der Sadist den geliebten Menschen, indem er ihn zu zerstören sucht.

Brunnen

B. und Quellen galten seit den frühesten Zeiten der Menschheit als Symbole der Fruchtbarkeit. Zahllose Brunnen benutzten, wie der noch überlebende Manneken Pis in Brüssel, das Motiv des Mannes, aus dessen Penis, oder einer Frau, aus deren Scheide oder Brüsten das Wasser spritzt.

Bigamie

Es bedeutet das formell gültige Eingehen einer zweiten Ehe gegen das zivil- und strafrechtliche Ehehindernis einer bereits bestehenden Ehe. Bigamie ist ein Grund zur Ehescheidung für den Partner der ersten Ehe. Dieser kann auch auf Ehe-Nichtigkeit klagen.

Berührungsfetischismus

So nennt man die Substituierung des Berührens für den sexuellen Akt. Der B. mag entweder mit seinen Händen oder mit anderen Körperteilen oder selbst mit den Genitalien Berührungen suchen, ist aber des eigentlichen Geschlechtsverkehrs unfähig.

Brusthass

Eine Form des Antifetischismus, bei dem die weibliche Brust zum Antifetisch erhoben wird.

Bagnio

Im engl. Sprachraum noch heute Bordell. Das Baden wurde im 12. Jh. aus Italien nach England eingeführt. Da man aber in dieser Zeit keine Badeanzüge kannte und die Badenden stets von Bademägden oder -knechten bedient wurden, verwandelten sich die Bäder bald in Bordelle.

Baubon

Ein künstlicher Penis aus Leder und Wachs, der im Altertum zur Selbstbefriedigung der Frau und im lesbischen Sexualverkehr benutzt wurde.

Blaues Haus

So nannten die Chinesen vor der Revolution in den Hafenstädten ein Bordell, das nicht auf einem Schiff oder Boot untergebracht war. Die Bootsbordelle nannte man Blumenboote.

Bauchtanz
Der Ursprung des Bauchtanzes sind religiöse

Fruchtbarkeitstänze - und riten.
Somit hatte dieser Tanz schon immer einen sexuellen Hintergrund. Heutzutage wird der Bauchtanz, der oft in einer Art Show dargeboten wird, von vielen Männern als netter erotischer Antörner gesehen.


Besudelungstrieb
Eine Sexualpraktik mit sadistischem Einschlag ist der Besudelungstrieb. Er wird Menschen zugeschrieben, die ihre Lust steigern, indem sie ihren oder den Körper des Partners beschmieren ­ meist mit Farben oder Lebensmitteln, aber auch mit Fäkalien.

Bisexualität
Es gibt keine 100%ig weiblichen Frauen und keine 100%ig männlichen Männer. Das liegt daran, dass im weiblichen Körper männliche Hormone und im männlichen Körper auch weibliche Hormone produziert werden – wenn auch jeweils nur in geringen Mengen. Umwelteinflüsse und Erziehungsmaßnahmen zielen aber darauf ab, dass sich ein Mensch nach seiner Pubertät mehr zum anderen als zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Diese Fixierung geschieht nicht absolut, so dass es zwischen Heterosexualität und Homosexualität alle Abstufungen der Bisexualität gibt. Bei vielen ist diese nur latent vorhanden. Menschen, die mehr oder weniger oft hetero – und homosexuelle Geschlechtsbeziehungen unterhalten und sich selbst offen als `bi` bezeichnen, gelten sexuell als besonders aufgeschlossen.
Sexualforscher schätzen, dass etwas 80 % aller bisexuellen Männer in Deutschland ein Doppelleben führen. Sie haben Frau und Kinder, schlafen aber auch mit Männern, wovon die Familie nichts weiß.


Body Painting
In den Varietes sah man früher manchmal Artisten, die mit

goldbronzierten Körpern Standbilder darstellten. Diese Leute lebten gefährlich, denn die Haut konnte unter der Bronze nicht atmen. Das waren die eigentlich Erfinder des Body-Paintings. Es fing damit an, dass manche sich zum Karneval eine Art Kostüm auf die Haut pinselten. Inzwischen ist die Körperbemalung zu einer Art Freizeitgestaltung oder zu einem Partygag geworden. Zumal es heute Farben gibt, die sich leicht wieder abwaschen lassen und die nicht gefährlich sind.


Brustwarze
Die Brustwarze ist ein sehr empfindlicher und auch leicht

erregbarer Teil des Körpers. Sie enthält ein schraubenförmig angeordnetes Netz von Muskelfasern, das bis in den Warzenhof ausstrahlt. Bei Berührung kann es zur Erektion der Brustwarzen kommen. Es soll sogar Frauen geben, die allein durch die Stimulierung ihrer Brustwarzen zum Orgasmus kommen.

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