C wie Cunnulingus

C wie Cunnilingus

Casalinga
Während des Mittelalters in Italien eine geheime Prostituierte. Das Wort existiert noch heute als adverb casalingo. In Bologna sagte man casarenga, in Venedig casaiuola.

Catena
Geschlechtsverkehr mehrerer Personen, bei denen jeweils einer kettenartig mit dem Geschlechtsteil einer anderen Person verbunden ist.

Chambre separe
In Paris von der Mitte des 19. Jahrhunderts das „ Liebeszimmer“ in Gaststätten und Restaurants. Um die Peinlichkeit des Stundenhotels und die Kosten eines Nachtaufenthalts in einem normalen Hotel zu vermeiden, nutzten die Herren der guten Pariser Gesellschaft diese.

Cicisbeat
Im Italien des 17. Jhd. die Institution eines legalisierten Hausfreundes mit dem Privileg, freien Zutritt zu einer verheirateten Frau zu haben und sie auf all ihren Wegen zu begleiten.

Cunnilingus (fälschlich cunnulingus bezeichnet)
Lat. cunnus = weibliches Geschlechtsorgan, lingere = lecken. Das Lecken der weiblichen Geschlechtsorgane, fälschlicherweise früher als Perversion betrachtet, ist in Wirklichkeit ein organischer und für viele Männer und Frauen unerlässlicher Teil der Sexspiele. Als Cunnilingus (CUNNULINGUS) bezeichnet man eine Form des Oralverkehrs in der Sexualität, bei dem der (männliche oder weibliche) Geschlechtspartner die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane - die Klitoris, die Schamlippen oder den Scheideneingang - mit den Lippen, den Zähnen oder der Zunge liebkost. Viele Frauen empfinden es auch als angenehm, wenn der Partner während des Cunnilingus (Cunnulingus) mit den Fingern die Scheide oder aber auch den After von innen stimuliert, beispielsweise durch Hinein- und Hinausgleiten, Ausüben von Druck, vibrierende oder massierende Bewegungen. Frauen, die beim vaginalen Geschlechtsverkehr mit einem Mann nicht zum Orgasmus kommen, können bei dieser Form des Oralverkehrs so stark erregt werden, dass sie einen Höhepunkt erleben, da die stark sensiblen erogenen Bereiche der Vagina auch ohne Penetration stimuliert werden können. Der Cunnilingus, der vor allem in der lesbischen Liebe seine Bedeutung hat, wird heute sehr häufig unter heterosexuellen Paare ausgeübt, seit die Gleichberechtigung der Geschlechter sich auch beim Geschlechtsverkehr durchsetzt und der Bedarf an beide Partner befriedigende Formen von Sexualpraktiken zunehmend sichtbar wird.

Coming Out
Die Entwicklungsphase im Leben eines Homosexuellen, in der er bemerkt, dass er sich in seiner sexuellen Orientierung von der Mehrheit der Bevölkerung unterscheidet. Es bezeichnet die Phase, in der er sich schließlich auch in der Öffentlichkeit zu seiner Neigung bekennt.

Casanova
Der berühmteste Frauenkenner aller Zeiten.Eine heute übliche Bezeichnung für einen Mann, der viele Frauen liebt.

Chemise cagoule
Eine klerikale Erfindung des Mittelalters zur Wahrung der ehelichen Sitten. Lange Nachthemden mit Öffnungen in der Genitalgegend, die von beiden Ehegatten getragen wurden, damit sie vor und während des Zeugungsaktes keine fleischlichen Lüste verspüren sollten.

Chauvi
Es ist ein bei Anhängerinnen des Feminismus üblich gewordener Ausdruck zur Kennzeichnung eines Mannes, der übertrieben männliches Rollenverhalten, verbunden mit einer Abwertung von Frauen, an den Tag legt.

Chorda penis
Geschlechtsstrick, die Folge einer Cavernitis, einer Entzündung am Hohlkörper des Penis. Es bildet sich ein harter Strang, der zu schmerzhafter Dauererektion und oft zu einer Verkrümmung oder gar zur Knickung des Penis führt. Die Ursache der Entzündung ist meist Gonorrhöe.

Call Girl
Berufliche oder halbberufliche Prostituierte, die nur durch Telefonanrufe erreichbar sind. Im Gegensatz zu Prostituierten sind Call Girls weder in Bordellen noch in Stundenhotels verfügbar.

Chlorose
Bleichsucht, Abnahme des Hämoglobingehalts der roten Blutkörperchen. Bei Frauen/Mädchen im Zustand der sexuellen Enthaltsamkeit früher besonders häufig. Verbesserungen des Krankheitsbildes zeigten sich oft in kürzester Zeit nach dem Geschlechtsverkehr oder einer Heirat.

Cock-Ring
Penis – Ring zur Dekoration als Intimschmuck oder zum Blutstau für eine langanhaltende Erektion.

Candaulismus
Candaulismus ist eng verbunden mit dem Voyeurismus! Zwei Personen haben sexuellen Kontakt miteinander und eine dritte Person sieht zu.

Allerdings wird bei dieser Form des Voyeurismus nicht nur der Beobachter erregt sondern auch die beiden Agierenden, weil sie von dem Beobachter wissen. So genießen alle Beteiligten sexuelle Befriedigung.
Candaulismus ist sehr oft in Swinger-Clubs und/oder bei Gruppensex-Parties zu beobachten.




Cicisbeo
So nannte man im 17. Jahrhundert in Italien die legalisierte Institution des Hausfreunds mit dem Privileg, freien Zutritt bei einer verheirateten Frau zu haben. Heute wäre der Hausfreund sicher ein Traumjob für viele Männer, denn sie hatten alle sexuellen Rechte, aber keine Pflichten.

Cock Ring

Der aufregendste sexuelle Moment für den Mann ist der vor dem Samenerguß. Schon die Naturvölker fanden einen Weg, diesen schönen Augenblick zu verlängern. Sie banden ihren Penis mit Schnüren ab, um den Samenfluß zu behindern. Die moderne Form dieses Hilfsmittels ist der Cock-Ring, der aus verschiedensten Materialien (Gummi, Stahl, Leder, Plastik) sein kann. Der Ring wird über den Penis gestreift, wodurch er beim Geschlechtsverkehr einen Blutstau bewirkt ­ und zudem auch stimulierend auf den Kitzler der Frau wirken kann.


Coitus intermammarius
Damit bezeichnet man das Hin- und

Herbewegen des männlichen Gliedes zwischen den Brüsten der Frau bis zur Ejakulation. Bei dieser Praktik kann sogar die Frau zum Orgasmus kommen, wenn ihre Brüste besonders reizempfindlich sind. Der Coitus intermammarius wird von vielen Paaren als Vorspiel bevorzugt, da die unmittelbare Nähe zwischen Penis und Mund zum Fellatio animiert.


Coitus à unda

Coitus à unda (coitus: Geschlechtsver kehr; unda: Welle/Meer) sind sexuelle Wasserspiele. Ob im Meer, im Swimming-Pool, unter der Dusche oder in der Badewanne - Liebesspiele im Wasser üben auf viele Menschen eine besondere Anziehungskraft aus.

Computer-Sex
Computer-Sex ist der Oberbegriff für jegliche Art sexueller

Aktivitäten, die mit Hilfe des Internets stattfinden. Gemeint ist z.B, jener User, der sich eine Website ansieht, die erotische Inhalte anbietet, aber auch der Mann, der die gebührenpflichtige Website einer Anbieterin anwählt und sich dann live über ihre Web-Kamera einen Strip oder andere erotische Aktivitäten ansieht, während er dabei masturbiert. Im Zeitalter des Internets gibt es inzwischen viele Nutzer, die regelrecht süchtig nach Computer-Sex sind. Psychologen sehen gerade in der Anonymität, die das große Internet bietet, eine große Gefahr der soziokulturellen Vereinsamung; der anonyme Kontakt per Internet wird dem realen, direkten Kontakt vorgezogen.




Coreophilie
Unter Coreophilie versteht man die fetischistische Neigung, durch Tanzen sexuell stimuliert zu werden. Vor allem im Altertum ließen sich die Menschen durch rituelle Tänze oft bis zum sexuellen Rausch erregen und feierten dann regelrechte Sex-Orgien.

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