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Erotographomanie Niederschreiben von sexuellen Phantasien und geilen Wünschen, bei dem man sich selbst sexuell erregt und den Adressanten ebenfalls reizen oder provozieren will. Man spricht hier von „ literarischem Exhibitionismus“.
Eifersucht das Gefühl eine geliebte Person an eine andere zu verlieren, der Verdacht, die geliebte Person könne sich abwenden oder eine dritte Person könne sich der geliebten Person bemächtigen. Das Misstrauen in die Treue des Partners.
Erogeneität bedeutet die sexuelle Stimulierbarkeit. Die Eignung einer Körperzone, als Quelle sexueller Erregung. Erotokraten sind die Besitzer der Liebesmacht, Menschen mit gesundem und starkem Geschlechtstrieb. Erotokratie ist die Herrschaft über die menschliche Gesellschaft durch diejenigen Menschen beider Geschlechter, die ein kräftiges und befriedigendes Geschlechtsleben führen.
Eintänzer So nannte man während und nach dem ersten Weltkrieg die Gigolos, die sich in Bars, Hotels und Dancings aufhielten, um mit den Frauen, die entweder allein kamen oder deren Männer nicht tanzen konnten, zu tanzen.
Ejakulation Lat. eiaculatio = Herausschleudern. Der Samenerguss des Mannes beim Geschlechtsverkehr oder bei der Selbstbefriedigung. Bei jungen Männer in einem kraftvollen Strahl, bei etwas älteren ist es mehr ein Heraussickern oder Herausquellen.
Exhibitionismus Lat. exhibere - darbieten, zeigen; ein bei Männern auftretendes zwanghaftes Verlangen, in der Öffentlichkeit den erigierten Penis zu entblößen. Besonders lustvoll ist dabei für den Exhibitionisten das abwehrende Verhalten der anwesenden Personen.
Erotika Erotika sind Bilder, Schriften und andere von Menschen hergestellte Gegenstände, die sich mit Sexualität befassen. Was der Sexualfeind Pornografie nennt, das nennt der Sexualfreund Erotika.
Elektrakomplex Die Bezeichnung für die seelischen Folgen, die bei einem Mädchen entstehen können, das seinen Vater liebt und in der Mutter eine Rivalin sieht. Der Begriff wurde von Schülern Sigmund Freuds gebildet.
Eros-Center Behördlich genehmigte und kontrollierte Lokalität des käuflichen Sex, eine moderne Form des Bordells. Ein Eros-Center besteht aus vielen Zimmern, die die Prostituierten mieten und in denen sie dann ihre Freier empfangen. Sie gelten damit als freiberufliche Unternehmerinnen.
Erektionsangst Es ist die neurotische Angst des Mannes, dass sein Glied sich unerwarteterweise erheben könnte und die Erektion durch die Hose sichtbar wird. Hinter der E. verbirgt sich Angst vor Sexualität, die dem Kind von seinen Eltern eingeimpft worden ist.
Ekstase Die E. in sexueller Hinsicht ist ein außerordentlich intensiv erlebter Orgasmus, der mit einem Gefühl der Verzückung oder eines Rausches einhergeht und von heftigen körperlichen Reaktionen - wie Schreien, Stöhnen, starken Körperzuckungen - begleitet wird. Essayeur So nannte man in den Pariser Bordellen bis in die 30er Jahre hinein einen Angestellten, der als Gast getarnt, die Männer zu Aktivitäten aufstachelte, in dem er vor aller Augen mit den Prostituierten herumspielte, sich selber auszog und so den anderen Männern Lust machte.
Ertränkung Die Frau ist das Wasser. Der Fötus schwimmt im Fruchtwasser. Der Brunnen ist der Treffpunkt junger Männer und Frauen. Das Meer ist die große Mutter. Das Ertrinken ist die Rückkehr zur Leblosigkeit, aus der wir kamen - als Individuen sowohl wie als Lebewesen überhaupt.
Erziehersadismus Eine einst sehr häufige Form der Divianz, der besonders Lehrer der alten Schule waren. E. prügelten Kinder fast zu Tode und hatten solche Lust am Schlagen, dass sie koitusunfähig wurden. Oft trat die Ejakulation oder der Orgasmus beim Schlagen ein.
Epilation Ein kosmetisches Ritual, das den Menschen verschönern soll. Der Mensch empfindet die Abwesenheit von Körperhaaren als schön, weil es die charakteristisch menschlichen Eigenschaften unterstreicht, die ihn von seinen tierischen Vorfahren unterscheiden. |
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