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Gehörsinn Spielt in der Liebe hauptsächlich die Rolle des Empfangsorgans für die Stimme, die Worte, die Stammellaute des geliebten Menschen. Aber auch Liebesgeräusche, die auf leibesfeindliche Menschen abstoßend wirken, werden von Menschen mit starker Libido als stimulierend empfunden.
Gruppenfetischismus Die Unfähigkeit, beim Geschlechtsverkehr mit einer einzigen Person zum Höhepunkt zu kommen. Beim G. dient die Pluralität der Beischläfer als Fetisch. Der Fetisch mag aus zwei Männern, zwei Frauen, einem Paar, drei Menschen oder einer größeren Gruppe bestehen.
Geruchsfetischismus Sonderform des Fetischismus, bei der bestimmte Gerüche, z. B. auch die von Körperausscheidungen wie Schweiß oder Urin – erotisierend und sexuell stimulierend wirken.
Goldene Dusche eine poetische Umschreibung einer recht trivialen Handlung – wenn direkt auf den Partner oder in eine seiner Körperöffnungen uriniert wird. Es handelt sich dabei um eine besondere Sexualpraktik, die bei manchen Homosexuellen – doch nicht nur bei diesen, beliebt ist.
Genitalpiercing Körperschmuck (Stäbchen oder Ringe), der im Genitalbereich durch die Haut gestochen wird. Bei Frauen z. B. in den äußeren oder inneren Schamlippen oder in der Klitoris-Vorhaut. Bei Männern z. B. durch Hautfalten im Hodenbereich oder sogar durch Eichel und Harnröhre.
G-Punkt Dr. Ernst Grafenberg, einer der Väter der Sexualwissenschaft, hat herausgefunden, dass durch die Stimulierung einer bestimmten Zone in der Vorderwand der Vagina, rund 5 cm vom Scheideneingang entfernt, ein besonders intensiver Orgasmus ausgelöst wird.
Graviditätsfetischismus So nennt man eine sexuelle Leidenschaft für schwangere Frauen.Es handelt sich um Fetischisierung des durch die Schwangerschaft angeschwollenen Körpers und des im Körper lebenden Fötus.
Gastprostitution In alter Zeit Preisgabe der (Ehe)-Frau oder einer anderen weiblichen Person des Hausstandes, an den willkommenen Gast. Eine Ablehnung dieses Zeichens von Gastfreundschaft wäre eine grosse Beleidigung des männlichen Familienoberhauptes gewesen.
Gesäßerotik Die Verschiebung des Sexualinteresses von den Genitalien auf das Gesäß. Es gibt sowohl heterosexuelle als auch homosexuelle Gesäßerotik. Die Vorstellung, dass jeder homosexuelle Mann auf das Gesäß des anderen Mannes fixiert ist, ist falsch.
Geschwisterehen Diese Ehen gab es im Ägypten der Pharonenzeit, im Peru der Inkas, im oberen Nilgebiet, Java, Bali.
Genecium So nannten die Frankenkönige das Mädchenhaus auf den großen Landgütern ihrer Grundherren. Alle Mägde standen dem König zur Verfügung. Das Genecium war der Harem des Königs und seiner Mannen.
Genitalmaske Ein Fetisch, der die Genitalien des Mannes oder der Frau umhüllt. Meist aus Leder, manchmal aber auch aus Gummi, Fell oder Samt.
Genitalangst Wenn das Kind während der Phase des Sauberkeitstrainings gelernt hat, seinen Genitalien besondere Aufmerksamkeit zu widmen und dann erfährt, dass alles, was damit zusammenhängt, verboten ist, bringt es diese Umstellung oft nicht fertig und leidet lebenslang daran.
Gürtel Ein Gegenstand, der in der westlichen Welt eine dreifache Bedeutung hat: als Schmuck, als Symbol der Tugend, als Fetisch des Sadisten, Masochisten und Lederfetischisten. Der Gürtel schmückt, weil er die Taille hervorhebt. Weil der Gürtel fesselt, fesselt er den Masochisten.
Gesetze Prostitution betreffend (Österreich) Die Gesetzestexte entsprechen dem Zeitpunkt unserer Recherchen und enthalten die zu diesem Zeitpunkt gültigen Passagen ohne Anspruch auf Richtigkeit und Aktualität!
Geschlechtskrankheitengesetz Gesetz über die Regelung der Prostitution in Wien (Wiener Prostitutionsgesetz) Gesetz Bgl. Landes Polizeistrafgesetz Tirol - Landes-Polizeigesetz (LGBl.Nr. 60/1976) Kärntner Prostitutionsgesetz Vbg. Sittenpolizeigesetz O.ö. Polizeistrafgesetz (LGBl.Nr. 36/1979) NÖ PROSTITUTIONSGESETZ Steiermärkisches Prosituiertengesetz Gesetzeslage in Deutschland |
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