M wie Mandingo

M wie Mandingo

Mamsellenhäuser
bessere deutsche Bordelle des 16. und 17. Jahrhunderts. Im Gegensatz zum 'Kasten', dem preiswerten Bordell, gab das 'Mamsellenhaus' stets vor, nach französischem Muster zu arbeiten. Die Puffmutter wurde deshalb auch immer mit 'Madame' angesprochen.

Menage
Zusammenleben eines Mannes mit einer Frau, die nicht mit ihm verheiratet ist. Meistens handelt es sich um lebenslange oder zumindest langjährige Verhältnisse von Menschen, die aus juristischen Gründen einander nicht heiraten können.

Maulkorb
Ein Objekt, das für verschiedene sexuelle Zwecke benutzt wird. Der Tierfetischist benutzt den Maulkorb, um sich selbst in ein Tier zu verwandeln. Der Sadist bindet seinem Opfer den Maulkorb um, um es zum Tier zu erniedrigen.

Maske
ein Mittel, das Gesicht zu verbergen oder zu verändern. Die Maske erlaubt, sich anders darzustellen. Sie schafft ein zweites Gesicht, als Teufel, als Tier. Damit hilft sie ihrem Träger, erlernte Rollen und Normen eine Zeitlang aufzugeben, um konfliktfrei Lust zu erleben.

Missionarstellung
Das bedeutet, der Mann liegt auf der Frau. Es ist die häufigste Sex-Position. Es gab eine Zeit, wo man sie für die natürlichste hielt.

Masturbation
Lat. manus=Hand, stupare=schänden. Die Berührung der eigenen Genitalien mit der Hand, um sich selbst zu befriedigen. Das Wort Masturbation sollte das Wort Onanie ersetzen, da Onan ja bekanntlich nicht masturbiert hat, sondern den coitus interruptus, den Rückzieher gemacht hat

Masochismus
Ein vom Sexualforscher Krafft-Ebeling (1840-1902) eingeführter Begriff, der die sexuelle Lust an Unterwerfung und Leiden bezeichnen soll. Das Wort geht auf den Schriftsteller Leopold Sacher-Masoch zurück, der in seinem Buch "Venus im Pelz" einen Masochisten beschrieben hat.

Midlife Crisis
Krise in der Lebensmitte. Auch Männer haben ihre Wechseljahre. Es kommt oft zur Torschlusspanik, weil man glaubt, im Leben eine Menge verpasst zu haben. Männer suchen sich eine jüngere Freundin um alles nachzuholen und Frauen verwirklichen sich selbst.

Menstruationsfetischismus
Der M. ist eine Sonderform des Fetischismus, bei dem die menstruierende Frau und Menstruationsblut mit seinem Geruch für den Mann besondere sexuelle Reizauslöser darstellen. Der Koitus zur Zeit der Menstruation ist für solche Fetischisten das höchste Lustgefühl.

Mandingo
Künstlicher Penis zur Selbstbefriedigung der Frau und zum Geschlechtsverkehr zwischen Lesbierinnen. Das Wort Mandingo taucht bei den Haussa und in verschiedenen anderen afrikanischen Sprachen auf.

Monogamie
Das bedeutet Einehe und ist die lebenslange Sexualgemeinschaft zweier Menschen unterschiedlichen Geschlechts. Viele ethische, moralische und praktische Argumente für die Monogamie lassen sich geltend machen.

Muskelerotik
Jene Form der sexuellen Orientierung, die auf das kindliche Stadium der Freude an der Bewegung und der Betätigung der sich entwickelnden Muskeln zurückgeht. Die M. beginnt sich im frühesten Säuglingsalter zu entwickeln und führt bis zu den Koitalbewegungen des Erwachsenen

Mutterfixierung
Es ist die Unfähigkeit des Mannes, die sexuelle Komponente der Mutterliebe von der Mutter auf einen gegengeschlechtlichen Sexualpartner zu übertragen. Männliche Homosexualität geht deshalb angeblich oft auf die Mutterfixierung zurück.

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