|
Selbstkastration Versuch des Mannes, sich die eigene Potenz od. Libido zu nehmen, meist aus neurotischen oder sexualpathologischen Motiven. Da die Kastration eine komplizierte Operation ist, gelingt den Männern, die sie anstreben, meist nur eine Eviratio oder Verschneidung.
Strumpf eines der wirksamsten Erotika unter den Kleidungsstücken, ist eine relative Neuentdeckung in der Geschichte. Er diente der Frau damals wie heute sowohl zur „Akzentuierung“ des erotischen Reizes wie als zweites Grundelement in der Erotik der Kleidung zur „Exhibition“.
Strick es ist ein Symbol des Penis und Sexualobjekt vieler Sadisten, Masochisten und Kolligationsfetischisten. Der Strick ist die Schlange, die Sünde, der Henker, die Fessel, die Geißel. Wegen der großen Vielfalt seiner Assoziationen ist er einer der stärksten sexuellen Fetische.
Schamberg auch Venushügel genannt. Durch seine oberhalb der äußeren Geschlechtsteile gelegene horizontale, abgegrenzte Behaarung eine erotische Signalzone der Frau. Beim Mann hingegen findet sich diese scharfe Grenze nicht, bei ihm geht die Behaarung allmählich auf den Unterbauch über.
Schmusen ist liebkosen, zärtlich sein und eine sehr persönliche Form des vertrauten Körperkontaktes, wobei erotisch-sexuelles fehlen kann. Verliebte gehen ihrem Bedürfnis nach Nähe und Berührung durch Schmusen nach, ohne sich sexuellem Leistungsdruck auszusetzen.
Schoßhund ursprünglich ein kleiner Hund, der die meiste Zeit auf dem Schoß seiner Herrin sitzt und von ihr liebkost wird. Es ist jedoch ein offenes Geheimnis, dass – besonders im 18. Jahrhundert – diese Tiere ihren Besitzerinnen auch spezielle Liebesdienste erwiesen.
Ständer Im Sexualjargon ist es die Bezeichnung für eine besonders kräftige und lang anhaltende Gliedversteifung - der Begriff wird auch allgemein für Erektion gebraucht
Suspensorium Beutel zur Einbettung der männlichen Geschlechtsorgane, um Verletzungen zu schützen z. B. bei bestimmten Sportarten wie Boxen, Ringen. Ein Suspensorium wird auch getragen, um sie bei Hodenentzündungen ruhig zu stellen. oder man benutzt es einfach als Tragehilfe.
Schenkelverkehr Schenkelverkehr kommt bei hetero- und homosexuellen Paaren vor. Der eine Partner oder die Partnerin liegt auf dem Rücken und nimmt das Glied des Partners zwischen die Schenkel. Durch rhythmischen Schenkelschluss, kann der Höhepunkt erreicht werden.
Selbstbefriedigung So nennt man die sexuelle Befriedigung, die sich ein Mensch selbst verschafft. Die Selbstbefriedigung kann eine Ersatzbefriedigung sein, weil ein Partner fehlt oder ein Ausgleichsventil, weil die sexuellen Bedürfnisse unterschiedlich sind.
Safer Sex bedeutet 'sicherer Sex', hat sich seit den 80er Jahren im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Aids entwickelt. S. umfasst den Gebrauch eines Kondoms beim Geschlechtsverkehr und den Verzicht auf bestimmte Sexualpraktiken, die die Ansteckungsgefahr mit Aids begünstigen.
Sexaholics Sexsüchtige Menschen, die dem Sex wie einer Droge verfallen sind. Wie bei anderen Süchtigen nimmt auch die Sexsucht im Laufe der Jahre zu. Wie andere Suchtformen auch ist die Sexsucht schwer zu therapieren, viele Süchtige wollen gar keine Behandlung.
Softscore Dieses amerikanische Wort bedeutet "weicher Kern "und wird im Sex-Handel benutzt, um gesetzlich erlaubte Pornographie zu kennzeichnen. Harte, verbotene Pornographie wird als Hardcore (harter Kern ) bezeichnet.
Surrogatpartner Ein Mann oder eine Frau, der den eigentlichen Sexualpartner ersetzt. Es ist eine Methode, die von einigen Psychotherapeuten bei der Behandlung sexueller Funktionsstörungen eingesetzt wird.
Schürzenjäger Das sind Männer, die Frauen nachlaufen. Das Wort stammt aus der Rokokozeit, wo die „ Tändelschürze“ eingeführt wurde. Nicht den Reinlichkeitswunsch symbolisierte die Schürze, sondern das Geschlechtsteil, das sie bedeckte
Seemannsliebchen Selbstbefriedigungs–Instrument, das aus einer künstlichen Vulva bestand, manchmal als Teil einer lebensgroßen weiblichen Puppe, meist aber nur die weiblichen Genitalien und Schamhaare darstellend. Die Vulva wurde oft sehr sorgfältig nachgbaut.
Schwangerschaftstransvetitismus Die Zwangsvorstellung mancher Männer, dass sie schwanger seien und der Versuch, dies entweder zu verbergen oder durch besondere Ausstaffierung zu unterstreichen.
Servus Ein Wort, das sowohl im mittelalterlichen Minnedienst auftaucht und dort den Ritter bezeichnet, der seiner Herrin dient, wie auch im Vokabular des Masochisten, wo es seine Unterwürfigkeit unter die Herrschaft der Domina, der sadistischen Frau, ausdrücken soll.
Setter Spezialisierte Zuhälter, deren Funktion es war, die jungen Prostituierten (oft Kinder) zu entjungfern und gefügig zu machen.
Servilismus Liebesdienerei, der masochistische Wunsch, sich als Sklave einer auserwählten Herrin oder eines auserwählten Herren zu gebärden
Swinger |
|